5. Praxisbeispiele für AR in Umwelt- oder biobezogenen Bereichen

5.5. Clean-AR: AR für Risikokartierung und Kontaminationskontrolle

Ursprünglich für Krankenhäuser entwickelt, um Risiken durch luftübertragene Krankheiten zu managen, verwendet Clean-AR AR-Brillen und 3D-Modellierung, um:

  • Kontaminationswege zu identifizieren.
  • Oberflächen mit hohem Risiko hervorzuheben.
  • Die Ausbreitung von Krankheitserregern in Echtzeit zu verfolgen (Schmidt et al., 2021).

Relevanz für die Bioremediation:
Bei mikrobiellen Anwendungen im Feldmaßstab, insbesondere mit genetisch modifizierten Mikroben, ist die Überwachung ökologischer Eindämmungszonen unerlässlich. AR könnte ähnlich verwendet werden, um:

  • Grenzen zu markieren, über die eingeführte Mikroben nicht hinaus gelangen sollten.
  • Zonen mit Überwucherung durch Biofilm zu identifizieren.
  • Forscher auf unbeabsichtigte mikrobielle Migration außerhalb der Behandlungszonen aufmerksam zu machen.

Dies gewährleistet die Einhaltung der Biosicherheitsvorschriften und eine transparente Dokumentation, insbesondere in regulierungssensiblen Kontexten.