2. Umsetzung – Bioinspirierte Lösungen für genetische Erkrankungen
2.2 Praktische Anwendung durch AR-unterstütztes Lernen
Viele genetische Prozesse finden auf molekularer Ebene statt und können nicht direkt beobachtet werden. Augmented Reality (AR) ermöglicht es Schülern, mit dynamischen 3D-Darstellungen von DNA, Genen, Proteinen und Zellen zu interagieren und verwandelt abstrakte Konzepte in greifbare Lernerfahrungen.
Eine AR-Anwendung kann diese Einheit unterstützen, indem sie den Schülern ermöglicht:
- Die Struktur der DNA zu visualisieren und spezifische, von Mutationen betroffene Gene zu lokalisieren.
- Zu beobachten, wie Mutationen die Form und Funktion von Proteinen verändern.
- Natürliche DNA-Reparaturprozesse zu simulieren und diese mit Gen-Editing-Techniken zu vergleichen.
- Zu erforschen, wie korrigierte Gene die normale Zellfunktion wiederherstellen.
AR-Tools bieten Echtzeit-Interaktion, Rotation, Skalierung und eine schrittweise Erkundung und unterstützen forschendes sowie erfahrungsbasiertes Lernen.