2. Ausführen

Erweiterte praktische Übungen

Erweiterte praktische Übungen:

  • AR-Mission 1 – Treffen Sie die Verbündeten: Die Schüler erforschen ein ausgewogenes Darmmikrobiom und identifizieren häufig vorkommende nützliche Bakterien wie Bifidobakterien und Laktobazillen. Sie beobachten, wie diese Mikroben bei der Verdauung von Nahrung und der Produktion von Vitaminen zusammenarbeiten und interagieren.
  • AR-Mission 2 – Wenn etwas schiefgeht: Die Schüler untersuchen einen dysbiotischen Darm, identifizieren fehlende nützliche Mikroben oder die Vermehrung schädlicher Arten. Anschließend sollen sie die möglichen gesundheitlichen Folgen vorhersagen (z. B. schlechte Verdauung, Entzündungen oder ein geschwächtes Immunsystem).

Ernährungsherausforderung: Die Schüler simulieren die Auswirkungen verschiedener Nahrungsmittel auf den Darm: Ballaststoffreiche Gemüse, die die mikrobielle Vielfalt erhöhen, oder zuckerhaltige, verarbeitete Lebensmittel, die zu einem Ungleichgewicht führen. Dies zeigt, wie die Ernährung die mikrobielle Gemeinschaft direkt beeinflusst.

Gruppenprojekt: In der Rolle von „Ernährungsberatern“ entwerfen die Gruppen einen mikrobiomfreundlichen Speiseplan für die tägliche Ernährung eines Teenagers. Ihre Auswahl begründen sie, indem sie die Lebensmittel mit mikrobiellen Vorteilen verknüpfen.

Beispiele aus der Praxis:
In Dänemark nahmen Schüler der Sekundarstufe an Citizen-Science-Projekten teil, indem sie ihr eigenes Darmmikrobiom sequenzierten und die Ergebnisse mit Universitätslaboren analysierten.
In Japan haben Schulen mikrobiom-inspirierte Gärten angelegt, um zu vermitteln, wie sowohl Boden- als auch Darmmikroben zur menschlichen Gesundheit beitragen.