1. Erforschen – Grundlagen von Ökosystemen und Klimaauswirkungen

1.2 Was ist Klimawandel?

Klimawandel bezeichnet langfristige Veränderungen von Temperaturen und Wetterbedingungen. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein, doch seit den 1800er Jahren sind menschliche Aktivitäten der Haupttreiber des Klimawandels, hauptsächlich durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe (wie Kohle, Öl und Gas), wodurch wärmespeichernde Gase freigesetzt werden (Regoto et al., 2022).

  • Treibhauseffekt: Bestimmte Gase in der Erdatmosphäre halten Wärme zurück, ähnlich wie die Glaswände eines Gewächshauses. Dieser natürliche Prozess sorgt dafür, dass unser Planet warm genug ist, um Leben zu ermöglichen. Allerdings erhöhen menschliche Aktivitäten die Konzentration dieser Gase (z. B. Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O)), verstärken den Treibhauseffekt und führen zur globalen Erwärmung (https://science.nasa.gov/climate-change/faq/what-is-the-greenhouse-effect/)

Die wichtigsten Auswirkungen des Treibhauseffekts sind steigende globale Temperaturen, häufigere und intensivere Hitzewellen, das Schmelzen von Gletschern und Eisschilden, der Anstieg des Meeresspiegels, Veränderungen der Niederschlagsmuster (was zu schwereren Dürren oder Überschwemmungen führen kann) und eine erhöhte Häufigkeit extremer Wetterereignisse.