2. Ausführen – Modellierung und Analyse der Auswirkungen von GVOs durch bio-inspiriertes Design
In der Ausführungsphase wenden die Schüler ihr Verständnis von genetisch veränderten Organismen an, indem sie erforschen, wie natürliche biologische Prozesse praktische Lösungen für reale Herausforderungen inspirieren. Die genetische Modifikation selbst basiert darauf, Mechanismen zu beobachten und zu nutzen, die bereits in der Natur existieren, wie Genexpression, Anpassung und Vererbung. In dieser Phase untersuchen die Lernenden, wie diese natürlichen Fähigkeiten in der Biotechnologie eingesetzt werden, um Organismen mit bestimmten Eigenschaften zu gestalten und wie solche Designs Ökosysteme und menschliche Umgebungen beeinflussen können.
2.3 Praktische Übungen und globale Lernbeispiele
In dieser Phase nehmen die Studierenden an praktischen, handlungsorientierten Aktivitäten teil, die von weltweit eingesetzten bioinspirierten Lernansätzen in den Bereichen MINT und Biotechnologie inspiriert sind. Ähnliche AR-basierte Modellierungsaktivitäten werden häufig eingesetzt, um Lernenden das Verständnis komplexer Systeme zu erleichtern und technologische Auswirkungen zu bewerten.
Beispiele für praktische Aktivitäten sind:
- die Analyse eines AR-basierten Tests, der GVO-Szenarien und deren Ergebnisse modelliert,
- der Vergleich verschiedener Strategien zur genetischen Modifikation und deren potenziellen Auswirkungen,
- das Erstellen einfacher AR-Szenen, die GVO-bezogene Situationen darstellen,
das Entwerfen und Testen von Fragen, die das Verständnis der Umwelt- und gesellschaftlichen Auswirkungen bewerten.
Solche Aktivitäten spiegeln reale wissenschaftliche und pädagogische Praktiken wider, bei denen Modellierung, Simulation und digitale Visualisierung genutzt werden, um komplexe biologische Systeme zu erforschen. Durch die aktive Auseinandersetzung mit AR-Szenarien und das Erstellen eigener Inhalte gehen die Studierenden vom Verständnis der Konzepte zur Anwendung und Bewertung in sinnvollen Kontexten über.