3. Verbessern – AR für tiefere Lernprozesse und Engagement
Genetische Krankheiten umfassen komplexe und unsichtbare biologische Prozesse, die auf molekularer und zellulärer Ebene stattfinden. Konzepte wie DNA-Mutationen, Proteinfehlfaltung, Genregulation und Gen-Editing sind für Schülerinnen und Schüler mit herkömmlichen Lehrbüchern oder statischen Bildern allein schwer vollständig zu verstehen. Augmented Reality (AR) verbessert den Lernprozess erheblich, indem sie diese abstrakten Prozesse in interaktive, visuelle und erfahrbare Lernerlebnisse verwandelt.
3.2 Komplexe Konzepte zugänglich und spannend machen
AR reduziert die kognitive Überlastung, indem komplexe genetische Prozesse in überschaubare visuelle Schritte unterteilt werden. Lernende können Strukturen drehen, zoomen und isolieren, sodass sie sich jeweils auf ein Konzept konzentrieren können. Dieser Ansatz unterstützt verschiedene Lernstile und macht fortgeschrittene Biotechnologiethemen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe zugänglich.
Die Beteiligung wird durch Interaktion und Erkundung weiter erhöht. AR-basierte Aufgaben fördern Neugier, Experimentierfreude und Diskussionen und machen die Schülerinnen und Schüler zu aktiven Teilnehmern statt zu passiven Empfängern von Informationen.