2. Umsetzung – Die Rolle von Augmented Reality bei der Gestaltung von Städten für das Zusammenleben
Augmented-Reality-(AR)-Anwendungen können die Initiative „Städte für das Zusammenleben gestalten: Wildtiere und urbane Räume“ erheblich unterstützen, indem sie komplexe ökologische Konzepte greifbar machen und Empathie sowie ein Verantwortungsbewusstsein bei Schülern fördern. Durch das Überlagern digitaler Informationen mit der realen Welt verwandelt AR die gebaute Umgebung in ein interaktives Klassenzimmer und überbrückt so die Lücke zwischen abstrakten biologischen Prinzipien und deren praktischer Anwendung in der Stadtplanung (Wang & Li, 2020).
2.1 Spezifische Merkmale und Typen von AR-Tools
Eine AR-Anwendung für diesen Zweck wäre mehr als nur ein Visualisierungstool; sie wäre eine dynamische Plattform für Entdeckung, Design und Problemlösung. Wichtige Funktionen und Werkzeuge würden beinhalten:
- 3D-Modell-Visualisierung: Projizieren Sie 3D-Modelle vorgeschlagener Stadtentwicklungen auf eine reale Karte (z. B. das Schulgelände oder den örtlichen Park) und überlagern Sie dann Simulationen, wie diese Entwicklungen lokale Wildtierlebensräume, Wasserläufe oder Lichtverschmutzung beeinflussen könnten.
- Datenvisualisierungs-Overlays: Überlagern Sie virtuelle Darstellungen biomimetischer Architekturelemente (z. B. eine von einem Wüstenkäfer inspirierte Gebäudefassade zur Wassergewinnung) auf bestehende Strukturen, sodass die Schüler „sehen“ können, wie diese Designs in Echtzeit funktionieren könnten.
- Identifikation und Information: Nutzen Sie AR, um virtuelle Wildtierarten in ausgewiesenen städtischen Gebieten zu „entdecken“ und mehr über deren Lebensräume, Verhaltensweisen und die Auswirkungen städtebaulicher Entscheidungen auf sie zu erfahren.