3.6 Photoakustische Bildgebung

Die photoakustische Bildgebung ist eine Hybridtechnik, die Laseroptik und Ultraschall kombiniert. Kurze Laserpulse werden von Gewebeschromophoren absorbiert, was zu einer schnellen thermischen Ausdehnung und der Erzeugung akustischer Wellen führt. Ultraschallwandler detektieren anschließend diese Wellen, um kontrastreiche Bilder von Strukturen wie Blutgefäßen, Tumoren oder Mustern der Sauerstoffsättigung zu rekonstruieren.

Diese Methode ermöglicht die Tiefengewebsbildgebung mit optischem Kontrast und ist besonders nützlich in der Onkologie und Gefäßbildgebung, einschließlich der Früherkennung von Brustkrebs, Melanomen und atherosklerotischen Plaques. Photoakustische Systeme werden zudem für tragbare Diagnosegeräte und tragbare Sensoren entwickelt (Zafar et al., 2021).