Brainstorming-Aktivitäten im Klassenzimmer

Leitfrage. Ohne Licht gibt es kein Sehen: Was passiert mit dem Licht, wenn es durch das Auge wandert, und wie wird es zu einem elektrischen Signal, das vom Gehirn interpretiert werden kann?

Impulsfragen

Was bestimmt die Fokussierung des Bildes auf der Netzhaut?
Brechung in der Hornhaut und der Linse; die Pupille reguliert die Lichtmenge; die Akkommodation der Linse sorgt für Schärfe in unterschiedlichen Entfernungen.
Warum nehmen wir Farben im Dunkeln schlecht wahr?
Weil die Aktivität der Stäbchen überbliebt (hohe Empfindlichkeit, aber keine Farberkennung), während Zapfen mehr Licht benötigen, um Wellenlängen zu unterscheiden.

„Zeichnet“ die Netzhaut ein fertiges Bild auf?
Nein; die Netzhaut führt eine Vorverarbeitung durch (Kontrast, Bewegung, Richtung), dann wandert das Signal zum Thalamus und visuellen Cortex, wo die Informationen integriert werden.

Warum sind manche Objekte in einer bestimmten Entfernung scharf und in einer anderen verschwommen?
Weil die Fokusebene von Geometrie und Brechungsindizes abhängt; wenn die Bildebene nicht mit der Netzhaut zusammenfällt, ist das Bild unscharf (Kurzsichtigkeit/Weitsichtigkeit).
Mikro-Aufgabe.
Beschrifte die Teile des Auges (Hornhaut, Pupille, Iris, Linse, Netzhaut, Sehnerv) mit einem Arbeitsblatt oder einer interaktiven Ressource.
Vorgeschlagene Ressource: Labelling the Eye – Science Learning Hub
https://www.sciencelearn.org.nz/resources/3007-labelling-the-eye