Programmdurchführung

Die Studierenden werden virtuell in ein 3D-Labor mit erweiterter Realität versetzt. Mit AR-Headsets oder AR-Apps auf Tablets/Handys betreten sie eine digitale Umgebung, in der DNA-Stränge vergrößert und vor ihnen schwebend dargestellt werden.

Die AR-Anwendung führt die Studierenden durch folgende Schritte:

Die Mission: Ein defektes Gen in einer virtuellen Zelle mithilfe von CRISPR-Cas9 korrigieren.

  1. Das defekte Gen identifizieren: Einen DNA-Strang scannen, um den Fehler zu finden.
  2. Die Guide-RNA entwerfen: Die Sequenz auswählen, die zum defekten Bereich passt.
  3. Cas9 aktivieren: Beobachten, wie das Enzym die DNA genau an der gewünschten Stelle schneidet.
  4. Die DNA reparieren: Die richtige Ersatzsequenz auswählen und beobachten, wie sich die Zelle „selbst repariert“.

Während der Übung erklärt das AR-System jeden Schritt in einfacher Sprache, unterstützt durch Animationen und interaktives Feedback.

Beispiele aus anderen Schulen und Laboren weltweit können gezeigt werden: Genetik-Studierende nutzen virtuelle Labore, um das Editieren von DNA zu üben, bevor sie echte Experimente durchführen, wodurch Risiken und Kosten reduziert werden.

Die Leistung der Studierenden wird im AR-Labor gemessen:

Haben sie die richtige Guide-RNA ausgewählt?

Haben sie das Gen erfolgreich korrigiert?

Wie viele Versuche waren nötig?

Sie erhalten sofortiges digitales Feedback, das ihren Lernprozess verstärkt.