Sie erfahren zunächst, dass der menschliche Darm mehr Mikroben beherbergt, als es Sterne in der Milchstraße gibt – etwa 100 Billionen. Die meisten dieser Mikroben leben im Dickdarm und bilden komplexe Gemeinschaften, die miteinander und mit unserem Körper interagieren.

Wichtige eingeführte Konzepte:

  • Zusammensetzung: Bakterien, Pilze, Viren und Archaeen koexistieren im Darm.
  • Funktionen: Darmmikroben bauen Ballaststoffe zu Nährstoffen ab, produzieren Vitamine wie B12 und K, regulieren das Immunsystem und helfen, sich gegen schädliche Krankheitserreger zu verteidigen.
  • Gesundheitliche Auswirkungen: Ein ausgewogenes Mikrobiom unterstützt das Wohlbefinden, während Ungleichgewichte (Dysbiose genannt) mit Fettleibigkeit, Diabetes, Allergien, Depressionen und Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht werden.
  • Ernährung: Ballaststoffreiche Lebensmittel (wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte) sowie fermentierte Lebensmittel (wie Joghurt, Kimchi, Kefir) unterstützen gesunde Mikroben.
  • Die Darm-Hirn-Achse: Die Kommunikation zwischen Darmmikroben und Nervensystem zeigt, wie das Mikrobiom Stress, Stimmung und kognitive Funktionen beeinflussen kann.

Unterrichtsmaterialien können Videos mit Animationen zeigen, wie Bakterien Ballaststoffe verdauen, Fallstudien zur Verwendung von Probiotika sowie interaktive Diskussionen wie: „Wenn Mikroben unsichtbar sind, woher wissen wir, dass sie existieren und was sie tun?“

Am Ende dieser Phase verfügen die Schüler über eine solide konzeptionelle Karte der unsichtbaren mikrobiellen Welt und ihrer Bedeutung für die alltägliche Gesundheit.