2. Woher stammt die Energie, die wir nutzen?
- Görüntüleme
Die erste Unterscheidung bei Stromquellen muss zwischen nicht erneuerbaren und erneuerbaren getroffen werden. Nicht erneuerbare Energiequellen werden so genannt, weil sie einen begrenzten Vorrat darstellen, der durch Nutzung erschöpft wird: dazu gehören Quellen wie fossile und nukleare Brennstoffe, deren Auswirkungen auf die Umwelt negativ sind. Derzeit sind fossile Brennstoffe die am häufigsten genutzte Stromquelle: Laut ISPRA kamen in Italien bis 2008 etwa zwei Drittel des gesamten erzeugten Stroms aus fossilen Brennstoffen. In den letzten Jahrzehnten gab es jedoch einen stärkeren Antrieb für einen schrittweisen Übergang zu erneuerbaren Energiequellen: Diese werden als erneuerbar bezeichnet, weil sie unerschöpflich sind und deren Erneuerung – im Gegensatz zu nicht erneuerbaren Quellen – sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt.
Abbildung 3 – Der Anteil der aus fossilen Brennstoffen gewonnenen Energie in Italien, ISPRA (2019)
Es sollte daran erinnert werden, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Erhöhung der CO2-Konzentration beiträgt, einer Komponente, die den Klimawandel und damit den Anstieg der globalen Temperaturen verursacht. Laut Daten der Europäischen Union beträgt der durchschnittliche tägliche Strombedarf eines europäischen Bürgers 27 Megawattstunden (MwH) pro Jahr, und wenn man bedenkt, dass etwa 77 % dieses Verbrauchs aus fossilen Brennstoffen stammen, kann man verstehen, wie groß der Einfluss des Stromverbrauchs auf den Planeten ist.
Die wichtigsten erneuerbaren Quellen sind:
Laut ISPRA verzeichneten erneuerbare Energiequellen in Italien zwischen 1990 und 2007 nur ein langsames Wachstum und machten lediglich Anteile zwischen 4,4 % und 9 % aus. Die Beschleunigung erfolgte von 2007 bis 2019, als hingegen 19 % des Bruttoinlandsverbrauchs aus erneuerbaren Quellen erreicht wurden.
Abbildung 4 – Klassifizierung der zur Stromerzeugung in Italien verwendeten Quellen, ISPRA (2019)