IMPROVE – Werkzeuge und Konzepte meistern

Während die vorherigen Abschnitte die Grundlagen des biophilen Designs eingeführt und den Lernenden die Möglichkeit gegeben haben, naturintegrierte Räume zu erkunden und zu gestalten, konzentriert sich dieser abschließende Abschnitt darauf, wie Augmented Reality (AR) das Lernen verbessern, das räumliche Verständnis vertiefen und biophile Ideen effektiver vermitteln kann.

In der Sekundarstufe, insbesondere im MINT-basierten Lernen, hat sich AR als leistungsstarkes Werkzeug erwiesen, um abstrakte Umweltkonzepte mit konkreten räumlichen Erfahrungen zu verbinden. Wie die Forschung von Wu et al. (2020) und Tang et al. (2022) zeigt, erhöht AR die Beteiligung, unterstützt komplexes räumliches Denken und verbessert die Fähigkeit der Schüler, 3D-Umgebungen zu entwerfen und zu analysieren. Diese Eigenschaften machen AR besonders geeignet für die Visualisierung biophiler Elemente in urbanen Kontexten, wo Layout, Umweltfluss und Materialität eine zentrale Rolle spielen.

Durch AR ermöglichen digitale Geräte den Lernenden, von der Natur inspirierte Elemente wie Bäume, Schattenstrukturen oder Wasserelemente in reale Umgebungen zu integrieren. Dies hilft ihnen, sich grünere Städte vorzustellen und eigene Ideen zu simulieren und zu evaluieren, wodurch die Verbindung zwischen Umweltdenken und digitaler Kreativität gestärkt wird.

Im Folgenden finden Sie eine kuratierte Liste von AR-Tools, die die Erkundung und Kommunikation biophiler Prinzipien durch Schüler im Alter von 14–18 Jahren unterstützen. Jedes Tool bietet unterschiedliche Möglichkeiten – von einfachen Drag-and-Drop-Oberflächen bis hin zu komplexeren, simulationsbasierten Designplattformen.