Grundlagen des 3D-Drucks und 3D-Modellierung

3D-Druckprozess

Der Druckprozess kann durch die in Abbildung 13 dargestellte Sequenz repräsentiert werden:

Abbildung 13. 3D-Druckprozess

Nachdem das Modell vom Modellierungsprogramm erstellt wurde, muss es im *.STL-Format gespeichert werden. Dieses Format ist für den 3D-Druck vorgesehen. Auf diese Weise erkennt das Programm die Informationen in der Datei und unterteilt das Modell selbst in Schichten. Der 3D-Drucker beginnt mit der untersten Schicht und füllt alle Informationen aus. Danach geht er zur nächsten Schicht über, bis alle Schichten vertikal gedruckt sind.

Es ist notwendig, die Grundbestandteile eines 3D-Druckers zu kennen, um den Druckprozess zu verstehen.

Je nach Bedarf, Typ, Preis und anderen Kriterien kann es verschiedene Druckermodifikationen geben. Die Grundbestandteile bleiben jedoch gleich. Standardmäßig besteht ein solcher Drucker aus einer Materialspule (1). Diese kann aus Kunststoff, Metall, Glas oder anderen Materialien bestehen. Außerdem gibt es den Druckkopf (2), der sich quer und längs bewegt. Die druckbare Höhe des Modells wird durch einen verschiebbaren Untergrund eingestellt (Abbildung 14).

Abbildung 14. 3D-Drucker

Wenn das Modell in Schichten unterteilt wird, beginnt der Druck von der untersten Schicht. Der Druckkopf (Abbildung 15a) schmilzt das Material (1) von der Spule und druckt eine Schicht horizontal (Abbildung 15b). Danach geht es zur nächsten Schicht weiter.

Abbildung 15a. Druckkopf

Abbildung 15b. Eine Schicht wird gedruckt